Bevor ich weiter aushole, sei gleich gesagt. Ich finde keine befriedigenden Antworten auf all diese Fragen. Nicht jetzt auf Anhieb im ersten Blogartikel. Das ist auch nicht meine Intention. Ich möchte mit diesen Worten einen Blog starten, der zum Nachdenken anregt.
Als Unternehmensberaterin beobachte ich seit einigen Jahren, dass der Mensch als produktiver Wissensfaktor in den Hintergrund gedrängt wird von artifiziell erzeugten und mit Know-how gefütterten Maschinen. Vollgestopft mit Wissen, das letztendlich von Menschen stammt. Denn wie sonst als mit der Unterstützung menschlicher Gehirne könnte ChatGPT Fragen beantworten oder Texte generieren, um nur ein Beispiel zu nennen.
Manövriert sich der Mensch durch künstliche Intelligenz elegant selbst ins Out, indem er gigantischen Speichermedien sein Wissen anvertraut, weil er zu faul zum Arbeiten ist und lieber Algorithmen werken lässt? Ergebnis ungewiss. Wo bleibt die Freude am gemeinsamen Tun von Mensch zu Mensch? Zu den erfüllendsten Momenten meiner beruflichen Karriere zählen jene, in denen wir im Team richtig coole Ideen in die Welt setzten. Mit unserer eigenen menschlichen Intelligenz.
Wie geht es dir:Ihnen* mit der Frage, welchen Stellenwert der Mensch als Wissens- und Kompetenzfaktor in Zukunft einnehmen wird?
* Analog zum Gendern. Jeder mag sich so angesprochen fühlen, wie es dir:Ihnen individuell entspricht.